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Windows Freigabe unter Ubuntu und Debian mounten

Wer mehrere Server im eigenen Netzwerk aufsetzen möchte und dabei immer wieder die selben Pakete, die wohlmöglich auch noch unter dem aktuellen Windows-System heruntergeladen worden sind, benötigt, der möchte eher weniger die Daten einzeln per SFTP oder Sonstiges auf die Server schieben, sondern womöglich lieber die Windows-Freigabe verwenden. Da ist doch gleich mal das Gute, dass Linux Systeme den Zugriff auf Dateifreigaben von Windows bzw. Samba erlauben. Hierzu wird cifs (früher smbfs) genutzt.

 

Freigabe erstellen

Um eine Dateifreigabe unter Windows zu ermöglichen gibt es jedoch ein paar Voraussetzungen. Eine davon wäre, dass der aktuelle Windows-Benutzer die Rechte auf die Freigabe besitzt und diese auch ermöglichen kann. Hierfür wird ein einfacher Rechtsklick auf einen Order ausgeführt. Dort wird „Eigenschaften“ ausgewählt und anschließend der Register „Freigabe“. Hier klickt man nun auf „Erweitere Freigabe…“ und hat nun die Möglichkeit den Order freizugeben und auch noch entsprechende Berechtigungen zu setzen.

 

Freigabe mounten

Nun wollen wir die gerade erstellte Freigabe auch noch im Linux-System mounten. Hierfür benötigen wir die IP-Adresse unseres Windows-Systems sowie die Zugangsdaten und eventuell auch noch die Domain-Daten, falls eine Domain verwendet wird. Im Beispiel verwende ich hier als IP-Adresse „10.10.11.50“ für mein Windows-System, „meinefreigabe“ als mein Freigabe-Ordner, „testuser“ als mein Benutzername sowie „blahdomain“ als meine Domain. Als Ordner im Linix-System dient hierbei „/mnt„. Für die Mount-Option kann die cifs-man-Page zur Hilfe genommen werden (siehe: cifs-man-Page).

sudo mount -t cifs //10.10.11.50/meinefreigabe /mnt -o user=testuser,domain=blahdomain

Nochmal als Hinweis: Der Part „,domain=blahdomain“ ist nur notwendig, falls eine Domain verwendet wird. Anschließend werden wir noch dazu aufgefordert, das entsprechende Passwort für den Windows-Benutzer einzugeben. Und nun können wir mittels „cd /mnt“ und anschließendem „ls -la“ unsere freigegebenen Dateien sehen.

 

smbfs

Der Dateisystem-Typ „smbfs“ sollte heute nicht mehr verwendet werden. Das VFS „smbfs“ wird nicht mehr gewartet (siehe: Samba/SambaClientGuide). Beim Versuch, smbfs zu nutzen, erscheint folgende Fehlermeldung:

mount: wrong fs type, bad option, bad superblock on //10.10.11.50/operating-systems,
       missing codepage or helper program, or other error
       (for several filesystems (e.g. nfs, cifs) you might
       need a /sbin/mount.<type> helper program)
       In some cases useful info is found in syslog - try
       dmesg | tail  or so

Die Ausgabe von dmesg zeigt in diesem Fall:

smbfs is deprecated and will be removed from the 2.6.27 kernel. Please migrate to cifs
smb_fill_super: missing data argument
smbfs is deprecated and will be removed from the 2.6.27 kernel. Please migrate to cifs
smbfs: mount_data version 1919251317 is not supported

Seit Ubuntu 12.10 ist das Paket smbfs nicht mehr im Ubuntu Repository vorhanden.

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